30.04.2017

Laura Siegemund erfüllt sich ihren Traum

In einem Finale voller Spannung und Dramatik hat sich Laura Siegemund ihren Traum erfüllt. Die Spielerin vom Porsche Team Deutschland gewann am Sonntag den 40. Porsche Tennis Grand Prix. In der restlos ausverkauften Porsche-Arena besiegte die Stuttgarterin die Französin Kristina Mladenovic 6:1, 2:6, 7:6(5).

Nach Angelique Kerber 2015 und 2016 hat damit zum dritten Mal in Folge eine deutsche Spielerin das Traditionsturnier gewonnen. Mit diesem größten Erfolg ihrer Karriere klettert die Lokalmatadorin in der Weltrangliste unter die Top 30. „Es ist ein unglaubliches Gefühl hier zu gewinnen“, sagte sie. „Der Porsche Tennis Grand Prix ist das schönste Turnier auf der Tour.“ 

Dieser Sieg war ein hartes Stück Arbeit für Laura Siegemund. Die Begegnung dauerte bereits 2:30 Stunden, als die Vorjahresfinalistin ihren ersten Matchball verwandeln und kurz darauf unter einem goldenen Konfettiregen in das Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet steigen konnte, das beim Jubiläumsturnier als Hauptpreis auf die Siegerin wartete. Vor dem Finale hatte Laura Siegemund, die nur mit Hilfe einer Wildcard in das Hauptfeld gekommen war, bereits vier lange und harte Matches in den Beinen gehabt, dabei drei Top-10-Spielerinnen bezwungen, ehe sie am Sonntag auf die Aufsteigerin der Saison traf. Kristina Mladenovic hat in dieser Saison 22 Partien auf der Tour und das Turnier von St. Petersburg gewonnen. 

Laura Siegemund ließ sich davon aber nicht beeindrucken, gewann den ersten Satz in nur 28 Minuten 6:1. Die in Dubai lebenden Französin, 2016 Doppel-Siegerin in der Porsche-Arena, kam im zweiten Durchgang eindrucksvoll zurück – 6:2 für die Nummer 19 der Welt. Der dritte Satz ging dann über 1:21 Stunden und bot alles, was sich die begeisterten Zuschauer von diesem Finale erhofft hatten. Vor allem aber Spannung pur. Schließlich ging es in den Tiebreak, den die Lokalmatadorin mit ihrem ersten Matchball 7:5 für sich entschied.

Oliver Blume, Dr. Wolfgang Porsche, Laura Siegemund, Markus Günthardt, Anke Huber

Damit war Laura Siegemund am Ziel – Sieg im Heimturnier. Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, überreichte ihr den Siegerpokal. Den Schlüssel für das 911 Carrera GTS Cabriolet gab es vom Porsche-Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume. Kristina Mladenovic stand etwas abseits, gratulierte aber fair und sagte schmunzelnd: „Nachdem ich schon Angelique Kerber geschlagen habe, wäre ein zweiter Sieg gegen eine deutsche Spielerin hier in Stuttgart wohl ein wenig zu viel gewesen.“ 

„Laura hat in dieser Woche wirklich überragendes Tennis gespielt“, lobte Turnierdirektor Markus Günthardt. „Sie hat das Publikum mit ihrem Spiel regelrecht mitgerissen und ist die verdiente Siegerin.“ Ein großes Lob für das Turnier gab es von Steve Simon, CEO und Chairman der WTA, der sagte: „Der Porsche Tennis Grand Prix ist seit vielen Jahren ein Highlight auf der WTA Tour. Dieses Jubiläumsturnier hat jedoch alles übertroffen und neue Maßstäbe gesetzt.“ 

Das Doppel gewannen Raquel Atawo (USA) und Jelena Ostapenko (Lettland). Sie schlugen die an Nummer 1 gesetzen Abigail Spears (USA) und Katarina Srebotnik (Slowenien) und erhielten dafür neben dem Preisgeld auch noch je ein Porsche-Mountainbike. 

40.000 Euro für Kinder in Not

Mit seiner Aktion „Asse für Charity“ unterstützte der Porsche Tennis Grand Prix auch bei seinem Jubiläumsturnier gemeinnützige Organisationen, die sich für das Wohl von Kindern in aller Welt einsetzen. Für jedes Ass spendete Porsche 200 Euro. In diesem Jahr wurden bis vor dem Finale 179 Asse geschlagen – und Porsche hat die so erzielten 35.800 Euro kurzerhand auf 40.000 Euro aufgerundet. Diese Summe ging zu gleichen Teilen an die Stiftung Agapedia und an Plan International, die Charity-Partner des Porsche Tennis Grand Prix. Die Spendenschecks überreichte Lutz Meschke, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Mitglied des Vorstandes Finanzen und IT, am Sonntag vor dem Finale in der Porsche-Arena.

Verbrauchsangaben

911 Carrera GTS Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 8,4 l/100 km; CO2 Emission 214 – 190 g/km

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