Mit ihrer Idee, die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen zu revolutionieren, gewannen Paolo Piermartini, Tim Böltken und Philipp Engelkamp mit ihrem Start-up Ineratec 2018 den Deutschen Gründerpreis. Die innovative, chemische Reaktortechnologie wandelt Treibhausgase in Kraftstoffe und Wachse um. Bislang wurden erste Pilotanlagen der kompakten Container in Deutschland, Spanien und Finnland in Betrieb genommen. Inzwischen sind bei den Karlsruhern auch größere Aufträge aus Kanada, Brasilien, Malaysia und der Schweiz eingegangen. Für das Jahr 2019 sieht Geschäftsführer Philipp Engelkamp gute Marktchancen: „Gemeinsam mit Porsche Consulting macht Ineratec nun den Schritt in die Serienfertigung der kompakten chemischen Anlagen“, sagte der Gründer bei einem Besuch der Managementberatung in Bietigheim-Bissingen. Aktuell begleiten sie unter anderem ein spannendes Projekt in Nordschweden: In Piteå wandelt Interatec Abfallstoffe in Gas um – so entsteht aus Resten der Holzindustrie Kerosin.

 

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