11.08.2018

Petro-Surf Festival

Luftgekühlte Porsche-Kultur trifft auf unerschrockene Wellenreiter: „Petro-Surf“ hat auf Sylt zwei Welten zusammengebracht, die ein gemeinsames Lebensgefühl teilen.

Sylt und Porsche: Zwei Marken geprägt von Stil, Leidenschaft und großer Strahlkraft. Das sind die offensichtlichen Gemeinsamkeiten. Beide bedienen aber auch etliche Klischees und Vorurteile. Doch dass Porsche nicht nur glatt und makellos, sondern auch kantig und roh sein kein, zeigt insbesondere die weltweite Luftgekühlt-Szene. Hier stehen Charakter und Individualität der Klassiker im Vordergrund.

Ähnlich ist es mit Sylt. Die Insel ist nicht nur bekannt als Ort der Reichen und Schönen, sondern auch als die Geburtsstätte des deutschen Wellenreitens. Surfen ist dort nicht nur Wassersport. Es ist ein generationenübergreifendes Lebensgefühl, gemeinsame Mentalität und fester Bestandteil des kulturellen Erbes der Insel.

Tradition, Freiheit und Abenteuerlust – das sind die Werte, die die Schnittmenge ausmachen. Das Festival „Petro-Surf“ hat das nun erstmals in einem offiziellen Rahmen auf den Punkt gebracht.


Neben einer Auswahl von rund 25 luftgekühlten Porsche-Modellen, Baujahre 1964 bis 1998, gab es in Kampen auch historische Surfbretter, Fotografien von Vince Perraud und Derek Dunfee sowie andere liebevoll zusammengetragene Exponate zu sehen. Dazu kam ein Kino, in dem Surf- und Porsche-Filme gezeigt wurden – darunter auch „Urban Outlaw“, ein Film über Modedesigner, Stilikone und Porsche-Sammler Magnus Walker. Der 51-Jährige mit hüftlangen Rastalocken und Tattoos auf den Unterarmen war selbst mit vor Ort. Eine gemeinsame Ausfahrt über die Insel rundetet das Programm ab.

Eindrücke gibt es hier:

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