14.09.2018

Outlaw Golfen

Golfen für jedermann, überall und jederzeit – die Trendsportart Crossgolfen konzentriert sich auf das Wesentliche und kommt mit nur wenigen Regeln aus. Der Porsche Newsroom erklärt, worauf es ankommt – und warum der Cayenne das perfekte Crossgolf-Kart ist.

Das Thema Golfen hat viele Facetten, doch die Vorurteile kreisen schnell um das Bild eines teuren und elitären Sports. Das mag seine Gründe haben, dass es aber auch anders geht, zeigt das Crossgolfen – der kleine, wildere Bruder des traditionellen Golfens. Alles was man hierfür braucht, sind ein oder zwei handelsübliche Golfschläger, spezielle Crossgolfbälle und etwas Kreativität, denn als Spielfeld kann so ziemlich alles dienen, bei dem keine Passanten gefährdet werden.

Claudio Orlik ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Crossgolf-Szene. Der 42-Jährige ist deutscher Nationalspieler, holte 2016 den Crossgolf-Vize-Europameistertitel als aktiver Spieler und wurde 2017 Europameister als Teammanager. Ausgetragen werden die Turniere vom Urban Golf Collective – quasi dem Weltverband des Crossgolfens, der ehrenamtlich strukturiert ist.

Orliks Auftreten spiegelt den Charakter dieser Sportart wider: langer Rauschebart, Undercut-Frisur, tätowierter Oberarm, meist mit Sonnenbrille, Berliner Schnauze – dabei aber immer freundlich und offen zu jedem. Ein wenig erinnert er an Magnus Walker. Der Urban Outlaw des Crossgolfens also. Etikette oder Kleiderregeln gibt es nicht.

Der Urban Outlaw des Crossgolfens: Claudio Orlik


Mit ihm an seiner Seite hat der Porsche Newsroom sechs deutsche Online-Medien eingeladen, um die Sportart näher kennenzulernen. „Crossen darf jeder“, erinnert Orlik die Teilnehmer gleich zu Beginn. Das Alter ist ebenso egal wie die Herkunft oder ob eine Platzreife besteht. Das sieht man auch an der Gruppe, die sich aus den Bereichen Reisen, Urban Culture, Fotografie, Männersachen, Unterhaltung, aber auch Golfen im Speziellen zusammensetzt.

Als mobilen Untersatz ist die Wahl auf den Porsche Cayenne gefallen. „Passend“, wie Orlik findet. „Das Auto hat genug Platz für unsere Golfbags, ist ein Sportler wie wir und bringt uns auch offroad zu den besten Spielorten.“ Was der Cayenne abseits der Straße zu leisten im Stande ist, konnten die Crossgolfer dann auch gleich zu Beginn der Tour auf dem Offroad-Gelände von Porsche Leipzig testen. Ob auf Schotter oder Sand, durch Wassergräben oder auf Schrägbahnen – der Cayenne rollte problemlos durch das unwägbare Terrain. Auch eine Steigung von 80 Prozent meisterte der Offroader mit seinen 324 kW (440 PS) souverän (Cayenne S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 9,2 l/100 km; CO2-Emission 213 – 209 g/km).

 

Offroad bei Porsche Leipzig

Aufgelockert wurden die Fahrübungen von kleinen Crossgolf-Runden zum Warmwerden. „Die Fahrzeuge sind dabei sicher“, beruhigt Orlik, denn ein Crossgolfball hat mit rund 13 Gramm nur etwa ein Drittel des Gewichts eines normalen Golfballs und besteht zudem aus Hartschaum. Dellen oder eingeschlagene Fenster soll es so nicht geben. Hier kommt aber trotzdem die oberste Regel des Crossgolfens zu tragen: Safety first! „Wir wollen Spaß haben und weder Mensch noch Maschine gefährden.“ Bei der Auswahl an Crossgolf-Plätzen ist dem also stets Rechnung zu tragen.

Nachdem der Offroad-Modus bei Fahrzeugen wie Teilnehmern erprobt war, ging es los zu den nächsten Stationen des #PorscheCrossdrive Roadtrips. Diese waren so abwechslungsreich wie die Sportart selbst.

 

Ob im Schloss Wernigerode…

…auf dem Expo-Gelände in Hannover…

…der Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen…

… oder den Windmühlen von Zaanse Schans bei Amsterdam.

Anders als beim klassischen Golfen werden nur selten Löcher bespielt. Die Ziele sind in der Regel Gegenstände, die mit den Crossgolfbällen getroffen werden sollen. Das kann so ziemlich alles sein, ob Mülleimer, Beschilderungen oder Baumstämme. Und auch der Weg dorthin folgt ebenso wenig den Regeln des konventionellen Golfens: je verwinkelter, desto spannender. Weite Flächen sind eher langweilig, denn Aufgabe ist, das Ziel mit möglichst wenig Schlägen zu erreichen.

Bei der letzten Station des #PorscheCrossdrives schwingen alle Teilnehmer den Golfschläger fast schon wie die Profis, doch noch viel wichtiger ist, dass sie den Spirit der Sportart verinnerlicht haben: Spaß haben, offen sein, Rücksicht nehmen.

Wer mehr von der Trendsportart sehen möchte, hat am 22. September in Paris die Möglichkeit – eine Woche vor dem Ryder Cup. Dann findet die erste Weltmeisterschaft statt, der „World Urban Golf Cup“. Claudio Orlik wird wieder als Teammanager der deutschen Nationalmannschaft dabei sein.

Verbrauchsangaben

Cayenne S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 9,2 l/100 km; CO2-Emission 213 – 209 g/km

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