Zwischen 2004 und 2007 war Neel Jani dem Traum vom Formel-1-Cockpit ganz nahe. Für Red Bull Racing und das Schwesterteam Scuderia Toro Rosso bestritt er Testtage, Simulatorsessions und Demofahrten. Renneinsätze gab es in der amerikanischen Champ-Car- und in der A1GP-Serie. 2008 war er Gaststarter im Porsche Mobil 1 Supercup. 2009 startete der Schweizer zum ersten Mal in Le Mans und seither jedes Jahr. 2011 gewann er mit dem Team Rebellion Racing die Le Mans Series, ein Jahr später schrammte Jani als Gesamtvierter am Podium in Le Mans vorbei. 2012 und 2013 siegte er beim „Petit Le Mans“ auf der Road Atlanta. Seit Juni 2013 ist er Porsche-Werksfahrer. Jani holte 2014 zusammen mit Romain Dumas und Marc Lieb in der Debütsaison des Porsche 919 Hybrid die ersten drei Pole-Positions und den Premierensieg in Brasilien. In der Saison 2016 gewann er in Le Mans und wurde Fahrerweltmeister in der WEC. Mit dem Team Rebellion Racing ist Jani weiterhin in der Langstrecken-Weltmeisterschaft engagiert. 2019/2020 wird der Schweizer mit Porsche in die FIA Formel E einsteigen.