WIRTSCHAFT & KUNDEN

Nachhaltigkeitsgrundsatz
Zufriedene Kunden, wirtschaftliche Stabilität, wertschaffendes Wachstum und gesellschaftliche Akzeptanz stehen im Mittelpunkt aller Unternehmensaktivitäten von Porsche. Unternehmerische Verantwortung beginnt mit dem Selbstverständnis, einen aktiven Beitrag zum Schutz der natürlichen Lebensbedingungen auf der Erde sowie zu unserem gesellschaftlichen Umfeld zu leisten. Ökonomische Effizienz, ökologisches Bewusstsein und soziale Verantwortung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Gemeinsam schaffen sie Mehrwert für die Stakeholder von Porsche. Als Unternehmen ist Porsche integraler Bestandteil der Gesellschaft. Ethisches Verhalten ist deshalb essenziell. Porsche lebt den fairen Wettbewerb und handelt nicht nur legal, sondern auch legitim. Das Unternehmen geht systematisch gegen Korruption vor, respektiert die Einhaltung international anerkannter Menschenrechte und lehnt jedwede Form von Zwangs- und Kinderarbeit kategorisch ab.

Mit dem Handlungsfeld „Wirtschaft & Kunden“ deckt Porsche die in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 identifizierten Themen „Langfristige wirtschaftliche Stabilität“, „Langfristige Kundenbeziehungen“, „Compliance“, „Verantwortung in der Lieferkette“ sowie „Digitale Transformation“ ab. Klar definierte Prozesse und Zuständigkeiten sowie festgeschriebene Evaluierungsverfahren prägen alle genannten Themen.

Wirtschaftliche Stabilität und digitale Transformation
Die Automobilbranche steht vor einem Systembruch. Elektrifizierung, Digitalisierung und Konnektivität sind die Eckpunkte einer neuen Ära individueller Mobilität. Auch die Porsche-Stakeholder sehen das so: Sie haben in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 die Aspekte „Wirtschaftliche Stabilität“ und „Digitale Transformation“ mit einer entsprechend hohen Relevanz bewertet. Auch aus Sicht des Unternehmens sind diese Themen eine Grundvoraussetzung für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und wurden beide mit einer mittleren Auswirkung auf Gesellschaft und Umwelt eingeschätzt.

Exzellente Ertragskraft mit einer operativen Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent ist ein herausragendes Merkmal der Porsche-Unternehmensphilosophie. Gleichzeitig investiert Porsche massiv in den digitalen Wandel und in seine eigene Innovationskraft. Die digitale Transformation erfasst alle Bereiche des Unternehmens – interne Prozesse ebenso wie die Interaktion mit Kunden oder die Entwicklung von Produkten und Services. Ein ressortübergreifendes Innovationsmanagement unterstützt neue Ideen, es forciert die prototypische Erprobung von Technologien und Trends und motiviert Porsche-Mitarbeiter zur Eigeninitiative, um Mobilität nachhaltig zu gestalten.

Gemäß den Standards der „Global Reporting Initiative“ (GRI) ist das Thema „Langfristige wirtschaftliche Stabilität“ durch die Angabe GRI 201: Wirtschaftliche Leistung abgedeckt. Gemessen und berichtet wird diese anhand der finanziellen Analyse, der finanziellen Daten sowie der Wertschöpfungsrechnung des Porsche AG Konzerns.

Langfristige Kundenbeziehungen
Porsche stellt hohe Ansprüche an die Kundenpflege und strebt danach, die Begeisterung der Kunden für die Produktwelten exklusiver Sportwagen und Smart Mobility zu erhalten und zu fördern. „Kundenbegeisterung durch ein einzigartiges Produkt- und Markenerlebnis“ stellt eines der vier zentralen Ziele der Porsche Strategie 2025 dar. Auch die Wesentlichkeitsanalyse nach einer Stakeholder-Befragung unterstreicht die Bedeutung des Themas „Langfristige Kundenbeziehung“ für das Unternehmen. Nach interner Einschätzung hat der Aspekt zwar nur eine geringe Auswirkung auf Gesellschaft und Umwelt. Trotzdem setzen Vertrieb und Marketing mit ihrer Ressortstrategie auf vielfältige Maßnahmen zur weiteren Optimierung der Customer Journey bei Porsche.

Interaktion und Dialog kennzeichnen unsere Beziehungen zu allen Stakeholdern. Neben der klassischen Kommunikation öffnet Porsche neue Kanäle für den Dialog mit Kunden. Apps, Social Media, Chats, aber auch das übergreifende personalisierte Kundenportal „My Porsche“ dienen sowohl der unkomplizierten, schnellen Information als auch der individuellen Interaktion mit dem Unternehmen. Für die langfristige Kundenbindung ist der persönliche Kontakt unverzichtbar. Konstruktive Kritik ist für Porsche eine Chance, Produkte und Prozesse immer weiter zu verbessern. Die weltweite Porsche-Kundenmarktforschung zielt darauf ab, Erwartungen von Kunden besonders mit Blick auf neue Technologien im Automobilbau und die Nutzung individueller Mobilität rechtzeitig zu verstehen, gesamtheitlich zu interpretieren und damit frühzeitig in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen einfließen zu lassen. Jährlich werden mithilfe von mehr als 200.000 Befragungen die Daten und Stimmungen von Kunden in aller Welt gesammelt. Im „Forum Produktqualität und Kundenzufriedenheit“ stimmt sich der Vorstand der Porsche AG eng mit Technikern und Vertretern des Qualitätswesens sowie den Bereichen Customer Relations und Aftersales über Lehren und Konsequenzen ab.

Nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ deckt Porsche das Thema „Langfristige Kundenbeziehungen“ durch die Angabe GRI 418: Schutz der Kundendaten ab. Porsche nimmt den Schutz personenbezogener Daten sehr ernst und achtet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Der Datenschutz ist – unabhängig und weisungsfrei – in relevante Unternehmensprozesse eingebunden, um die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu gewährleisten. Im Rahmen eigener Richtlinien hat sich Porsche auf Datenschutzprinzipien wie Datensparsamkeit, Zweckbindung und Vertraulichkeit verpflichtet. Aufgrund interner Vertraulichkeitsvorgaben können jedoch eingegangene Beschwerden über Fälle von Datenschutzverletzungen nicht veröffentlicht werden.

Verantwortung in der Lieferkette
Mit wirtschaftlichem Erfolg und dem Einsatz neuer Technologien gewinnt die Lieferkette eines Unternehmens an Bedeutung. Steigende Absatzzahlen erhöhen die Anzahl der Lieferteile signifikant. Auch unter ethischen Gesichtspunkten ist das Thema virulent, was Porsche-Stakeholder in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 eindrucksvoll unterstreichen. Nach unternehmensinterner Einschätzung hat die Porsche-Lieferkette mittlere Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Porsche setzt alles daran, die Lieferkette im Rahmen eigener Möglichkeiten sowie gemeinsam mit Lieferanten und Sublieferanten so positiv und wertschöpfend wie möglich zu gestalten.

Der Einkaufsbereich der Porsche AG wurde im Zuge der Eingliederung des Unternehmens in den Volkswagen Konzern zu weiten Teilen in die konzernweite Beschaffungsorganisation integriert. Im Rahmen eines Kooperationsvertrags zur gemeinsamen Beschaffung sind bereits 2011 entsprechende Strukturen, Prozesse und Systeme etabliert worden. Die von Porsche getroffenen Vergabeentscheidungen werden daher weitreichend mit dem Volkswagen Konzern koordiniert und abgestimmt. Außerdem wurde die Zusammenarbeit zwischen der Porsche AG und dem Konzern stetig vorangetrieben und Strukturen ausgebaut sowie gefestigt.

Grundlage sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, gemeinsame Werte sowie die strikte Einhaltung der im Volkswagen Konzern definierten Nachhaltigkeitsanforderungen. Das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ mit dem Code of Conduct zwingt alle Beteiligten, die hohen Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards gemäß der Charta der Internationalen Handelskammer und den OECD-Richtlinien für eine langfristige und tragfähige Entwicklung umzusetzen. Das Fundament der Nachhaltigkeitsanforderungen, an deren Überarbeitung und Aktualisierung sich Porsche im Berichtsjahr 2017 beteiligt hat, bilden die einschlägigen Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Auch wird erwartet, dass alle Lieferanten der OECD-Leitlinie zur Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten nachkommen. Zu diesem Thema engagiert sich Porsche im Rahmen der Konzernaktivitäten zur „Responsible Minerals Initiative“ (RMI). Die Nachhaltigkeitsanforderungen sind Bestandteil des Liefervertrags, dessen Nichteinhaltung Überprüfungen, Stellungnahmen und schlimmstenfalls die Kündigung der Geschäftsbeziehung nach sich ziehen können. Im Berichtsjahr 2017 gab es im Rahmen von Nachhaltigkeitsaudits fünf Fälle, bei denen eine Nichteinhaltung spezifischer Anforderungen festgestellt wurde. Mit drei Lieferanten sind entsprechende Maßnahmenpläne abgestimmt und die Einleitung der Maßnahmen überwacht worden. Zwei Fälle sind zum Abschluss des Berichtsjahres noch offen und werden weiterhin geprüft.

Neue Lieferanten durchlaufen bei Porsche vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung grundsätzlich einen Integritätscheck. Während der Kooperation finden zusätzlich ein stetiges Monitoring und eine Lieferantenentwicklung statt, unterstützt von Fragebogen-Aktionen, Lieferantenländer-Risikoanalysen sowie E-Learning-Modulen und Schulungen. Seit 2016 unternimmt Porsche eigene Nachhaltigkeitsaudits bei ausgewählten Lieferanten. Detaillierte Auditberichte und Aktionspläne dienen der Nachbereitung von Überprüfungen. Damit setzt Porsche – neben vielfältigen weiteren Aktivitäten wie regelmäßigen Mitarbeiterschulungen zu Nachhaltigkeitsvorgaben in der Lieferkette oder Lieferantenworkshops – eine Maßnahme der Strategie 2025 um. Nachhaltigkeit in der Lieferkette ist außerdem ein eigenes Feld der Beschaffungsstrategie. Schließlich regelt eine neue Richtlinie des Volkswagen Konzerns zur Nachhaltigkeit im Lieferantenmanagement seit 2017 zudem alle internen Prozesse und Zuständigkeiten. Porsche überführt die enthaltenen Anforderungen im Frühjahr 2018 in eigene markenspezifische Richtlinien.

Nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ deckt Porsche das Thema „Verantwortung in der Lieferkette“ durch folgende inhaltsspezifische Angaben ab: GRI 204: Beschaffungspraktiken, GRI 308/414: Umwelt-/ soziale Bewertung der Lieferanten, GRI 408/409: Kinder-/Zwangs- oder Pflichtarbeit sowie GRI 412: Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte.

Compliance
Die Einhaltung von Recht und Gesetz bildet die Basis von verantwortungsvollem Handeln. Das sehen auch die Stakeholder von Porsche so und schreiben dem Thema „Compliance“ in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 eine entsprechend hohe Bedeutung zu.

Sichergestellt werden ein konformes Verhalten durch eine am Geschäftsmodell orientierte Compliance-Organisation und rechtssichere Prozesse sowie Maßnahmen der Prävention und Reaktion. Derzeit betrachtet Porsche in seinem Compliance Management System sieben sogenannte Compliance-Themenfelder. Um Rechtsverstöße zu verhindern und die Mitarbeiter bei der Einhaltung von Recht und Gesetz zu unterstützen, hat Porsche eine Compliance-Organisation eingerichtet. Sie besteht unter anderem aus dem Chief Compliance Officer, Compliance-Themenverantwortlichen bei der Porsche AG sowie den Geschäftsführern als lokale Compliance Officer in den Konzerngesellschaften. Das Compliance-Programm von Porsche umfasst verschiedene Maßnahmen zur Prävention und Reaktion. Auf Basis von Risikoanalysen werden regelmäßig Handlungsbedarfe und Maßnahmen zur Prävention unter Berücksichtigung des jeweiligen Geschäftsmodells, relevanter Umfeldbedingungen sowie der Art von Geschäftspartner-Beziehungen definiert. Dabei zählen zu den wesentlichen Maßnahmen der Prävention die Verabschiedung und Kommunikation klarer Richtlinien, das Angebot einer vertraulichen Compliance-Beratung sowie die regelmäßige Schulung und Information der Führungskräfte und Mitarbeiter zu relevanten Compliance-Themen. Die Porsche-Verhaltensgrundsätze fassen die wichtigsten Grundsätze und Erwartungen an rechtmäßiges, integres und nachhaltiges Handeln im Porsche Konzern in einer verbindlichen Leitlinie für alle Führungskräfte und Mitarbeiter zusammen. Dazu gehören unter anderem der Umgang mit Interessenkonflikten, die Bekämpfung von Korruption in jeglicher Form, ein angemessenes Verhalten innerhalb des Konzerns gegenüber Kunden, Geschäftspartnern und Amtsträgern sowie die Übernahme von Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es zu jedem Compliance-Thema eine Richtlinie – beispielsweise zur Bekämpfung von Korruption und zum Umgang mit Interessenkonflikten – zur Vermeidung von Kartellrechtsverstößen oder zur Prävention von Geldwäsche.

Das zentrale Compliance Help Desk von Porsche dient als Anlauf- und Beratungsstelle für die Beantwortung von Fragen zur Compliance und die Entgegennahme von Hinweisen der Führungskräfte und Mitarbeiter. Um regelkonformes Verhalten sicherzustellen und zu fördern, werden Führungskräfte und Mitarbeiter hinsichtlich Integrität und Compliance regelmäßig sowie aufgabenbezogen informiert und geschult. Als wesentliche Maßnahme der Reaktion ist die Einrichtung einer internen und externen Anlaufstelle zur Entgegennahme von Hinweisen auf potenzielle Rechtsverstöße in Bezug zu Porsche etabliert. Intern können Führungskräfte oder Mitarbeiter den Verdacht einer Straftat oder schweren Unregelmäßigkeit vertraulich an das Compliance Help Desk mitteilen. Extern können Führungskräfte, Mitarbeiter, Kunden oder Geschäftspartner von Porsche, Amtsträger oder sonstige Außenstehende Hinweise auf Rechtsverstöße mit Bezug zu Porsche anonym an das Ombudsmann-System melden. In beiden Fällen wird Hinweisen sorgfältig nachgegangen und auf festgestellte Verstöße angemessen unter Einhaltung arbeits- und mitbestimmungsrechtlicher Vorgaben reagiert. Dies umfasst auch die Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen und die Sanktionierung individuellen Fehlverhaltens. Dem Vorstand der Porsche AG wird regelmäßig zum Umsetzungsstand der Compliance-Organisation und der präventiven sowie reaktiven Maßnahmen im Porsche Konzern berichtet.

Compliance-Schulungen
Compliance-Schulungen unterliegen der Verantwortung der Compliance-Themenverantwortlichen in Zusammenarbeit mit dem Personalressort. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung werden überwiegend Präsenzschulungen durchgeführt. Hervorzuheben ist ein Pilotprojekt des Entwicklungsressorts, Hauptabteilung „Technische Konformität“, bei dem ein E-Learning-Training zu regulatorischen Vorgaben, Umweltschutzthemen, allgemeinen Compliance-Vorgaben und dem Porsche-Hinweisgebersystem erarbeitet wurde. Künftig sollen flächendeckend E-Learning-Trainings zu Compliance-Themen das Angebot an Präsenzveranstaltungen ergänzen.

Grundlage ist ein Schulungskonzept, in dem der Compliance-Themenverantwortliche nach risikoorientierten Erwägungen abgeleitete Zielgruppen beschreibt, inhaltliche Schwerpunkte festlegt sowie organisatorische Aspekte wie Anzahl der Veranstaltungen, Frequenz und Kapazitätsbedarfe regelt. Feststehende Schulungsveranstaltungen richten sich regelmäßig an die Führungskräfte sowie neue Mitarbeiter und werden durch Schwerpunkt-Schulungen in ausgewählten Themen und Zielgruppen ergänzt.

Ein Beispiel: Compliance ist in den Workshops zum Thema „Unternehmenskultur“ für Führungskräfte der ersten und zweiten Führungsebene sowie alle sonstigen Führungskräfte mit fachlicher oder disziplinarischer Führungsverantwortung vertreten. Im Mittelpunkt stehen die Porsche-Verhaltensgrundsätze, die Compliance-Kultur von Porsche sowie grundlegende Vorgaben zur Vermeidung von Anti-Korruption und Eckpunkte des Kartellrechts. Zur Theorie kommen praktische Übungen – die Bearbeitung und Lösung potenzieller Compliance-Fälle in Gruppenarbeit. Porsche-Führungskräfte sind dazu aufgefordert, Mitarbeitern mit Hinweisen auf mögliche Compliance-Fälle in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Neue Mitarbeiter werden im „Porsche Warm Up“ mit der unternehmenseigenen Compliance-Kultur vertraut gemacht. Schon beim Start beschäftigen sie sich mit den Porsche-Verhaltensgrundsätzen sowie grundlegenden Vorgaben zur Vermeidung von Korruption. Auch bearbeiten sie in Gruppen potenzielle Compliance-Fälle und entwickeln eigene Lösungsansätze. Das „Porsche Warm Up“ findet derzeit in Abhängigkeit von Neueinstellungen monatlich statt.

Compliance-Schulungen sind bei Porsche verbindlich. Auswertungen und Ergebnisse werden intern geteilt. Seit Anfang des Jahres 2018 hält das Personalressort die Teilnahme an Compliance-Schulungen in den jeweiligen Personalakten fest, ebenso die individuelle Schulungshistorie.

Mitarbeiterinformation
Weitergehende Informationen zum Schulungsangebot der Compliance-Abteilung finden Porsche-Mitarbeiter im Intranet. Neben den relevanten Konzern- und Gesellschaftsrichtlinien sind Informationen zu Ansprechpartnern, Möglichkeiten zur internen und externen Hinweisabgabe sowie zahlreiche Kommunikationsmedien wie Compliance-Filme, Flyer, Handkarten und Checklisten hinterlegt.

Porsche-Verhaltensgrundsätze
Seit dem 14. Dezember 2017 gelten die Verhaltensgrundsätze des Volkswagen Konzerns auch für Porsche. Die neuen Porsche-Verhaltensgrundsätze regeln umfassend die Verantwortung der Mitarbeiter für Compliance
– als Mitglied der Gesellschaft: Menschenrechte; Chancengleichheit und Gleichbehandlung; Produktkonformität und -sicherheit; Umweltschutz; Spenden, Sponsoring und Wohltätigkeit; Kommunikation und Marketing; politische Interessenvertretung
– als Geschäftspartner: Interessenkonflikte; Geschenke, Bewirtungen und Einladungen; Korruptionsverbot; Umgang mit Amts- und Mandatsträgern; Verbot von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung; Buchführung und Finanzberichterstattung; Steuern und Zölle; fairer und freier Wettbewerb; Beschaffung; Exportkontrolle; Verbot von Insidergeschäften
– am Arbeitsplatz: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz; Datenschutz; Sicherheit und Schutz von Informationen, Wissen und geistigem Eigentum; IT-Sicherheit; Umgang mit Unternehmensvermögen.

Beispiele aus dem Arbeitsalltag veranschaulichen jedes Thema. Hinzu kommt ein Selbsttest als Entscheidungshilfe in Zweifelsfragen. Die Implementierung der neuen Verhaltensgrundsätze bei Porsche umfasst die Veröffentlichung in Intra- und Internet, die Weiterleitung der digitalen Version der Verhaltensgrundsätze per E-Mail an die Mitarbeiter, die Übernahme in Schulungsunterlagen sowie die Verteilung der Compliance-Broschüre an neue Mitarbeiter in den Präsenz-Schulungsterminen.

Nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ deckt Porsche das Thema „Compliance“ durch die folgenden Angaben ab: GRI 205: Korruptionsbekämpfung, GRI 206: Wettbewerbswidriges Verhalten, GRI 307: Umwelt-Compliance, GRI 419: Sozioökonomische Compliance. Gemessen und berichtet werden diese unter anderem anhand der Anzahl geprüfter Geschäftsstandorte und Compliance-Schulungen.
 

PRODUKTVERANTWORTUNG

Nachhaltigkeitsgrundsatz
Porsche entwickelt hochwertige, innovative und langlebige Produkte. Mit jeder neuen Modellgeneration setzt Porsche bei Qualität, Umweltverträglichkeit und Sicherheit konsequent neue Maßstäbe über den gesamten Lebenszyklus aller Fahrzeuge hinweg.

Das Handlungsfeld „Produktverantwortung“ umfasst die in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 identifizierten Themen „Fahrzeugsicherheit“, „Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge“, „Material und nachhaltige Werkstoffe“ sowie „Neue Mobilitätskonzepte“. Sie sind geprägt von klar definierten Prozessen und Kompetenzen sowie festgeschriebenen, transparenten Evaluierungsverfahren.

Fahrzeugsicherheit
Fahrzeugsicherheit hat für Porsche oberste Priorität. Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit der eigenen Produkte, sondern generell auch um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Porsche-Stakeholder – Personen, Gruppen und Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind und dessen Erfolg sie stark beeinflussen können – messen der Fahrzeugsicherheit eine überragende Bedeutung zu. Bei der Nachhaltigkeitsbefragung im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2017 nannten sie das Thema nicht zuletzt wegen seiner ökonomischen Relevanz und der sozialen Bedeutung an erster Stelle.

Fahrzeugsicherheit ist ein maßgebliches Kriterium bei der Entwicklung innovativer und moderner Fahrzeuge. Erste Elemente finden sich schon während der Konzeption und in frühen Phasen des Designs, etwa bei der Gestaltung der Außenkontur oder des Innenraums. Aktive und passive Fahrzeugsicherheit unterliegen einer strengen Gesetzgebung. Antiblockiersysteme, elektronische Stabilitätsprogramme oder Notbremssysteme tragen zur aktiven Sicherheit bei. Passive Maßnahmen – Airbags, Sicherheitsgurte oder Deformationszonen der Karosserie – mildern die Folgen eines Unfalls. Porsche erfüllt nicht nur zahlreiche internationale gesetzliche Vorgaben. Eigene Richtwerte gehen darüber hinaus – festgelegt in einem Anforderungskatalog, den die Abteilung „Entwicklung Aufbau Sicherheit und Front-/ Heckendsysteme“ erstellt, ressortübergreifend abstimmt und pflegt. Fest umrissene Zuständigkeiten sowie ein umfangreiches Berichtswesen garantieren die Umsetzung der Vorgaben. Auch Planung, Abwicklung und Dokumentation von Crash-Versuchen obliegen der Abteilung „Entwicklung Aufbau Sicherheit und Front-/ Heckendsysteme“. Die Abnahme übernimmt die Hauptabteilung „Entwicklung Technische Konformität“.

Nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ ist das Thema „Fahrzeugsicherheit“ im vorliegenden Bericht durch die Angabe GRI 416: Kundengesundheit und Kundensicherheit abgedeckt.

Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge
Elektrifizierung und Digitalisierung führen zu einem Systemumbruch im Automobilbau. Porsche nimmt diese Herausforderung entschlossen an. Das Unternehmen baut Sportwagen, die vermeintliche Gegensätze wie Tradition und Innovation, Performance und Alltagstauglichkeit, Funktionalität und Design sowie Exklusivität und soziale Akzeptanz zu einer Einheit verbinden. Eine Schlüsselrolle spielen Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugemissionen – nach der Fahrzeugsicherheit das von den Stakeholdern in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 zweitwichtigste genannte Thema. Auch unternehmensintern wird die Wesentlichkeit für Porsche bestätigt: Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugemissionen stellen nicht nur das wichtigste Thema mit Blick auf die Geschäftsrelevanz dar, sie verfügen auch über hohe ökologische und soziale Auswirkungen. Kontinuierliche Effizienzsteigerung, Entwicklung alternativer Antriebstechnologien, weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen – für Porsche ist ressourcenschonende und umweltverträgliche Mobilität ein übergeordnetes strategisches Ziel.

Neben vielfältigen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung – von Leichtbau über Technologien zur weiteren Optimierung konventioneller Verbrennungsmotoren bis hin zum Einsatz intelligenter Assistenzsysteme – setzt Porsche verstärkt auf die Hybridisierung und volle Elektrifizierung der Modellpalette. „Elektromobilität“ und „Fahrzeugarchitektur der Zukunft“ sind Eckpunkte der Porsche Strategie 2025. Der Mission E als erster rein elektrisch betriebener Porsche in der 70-jährigen Firmengeschichte definiert in dieser Kategorie den Sportwagenbau in puncto Leistung, Fahrdynamik und Reichweite neu.

Verbrauchsoptimierung ist die eine Seite ressourcenschonender Mobilität, die Verringerung von Schadstoffen die andere. Moderne Abgasnachbehandlungssysteme reduzieren Emissionen. Dies gilt ungeachtet der aktuellen Diskussionen rund um den Dieselmotor. Porsche hat im Berichtsjahr 2017 Fahrzeuge des Typs Cayenne Diesel mit dem Dreiliter-V6-Motor der Emissionsklasse EU6 zurückgerufen. Zuvor waren bei internen Untersuchungen Unregelmäßigkeiten in der Motorsteuerungssoftware festgestellt worden; sie wurden dem Kraftfahrt-Bundesamt aktiv dargelegt. Betroffen sind europaweit rund 21.500 Fahrzeuge der Baujahre 2014 bis 2017, davon 6.000 in Deutschland. Am 18. Oktober 2017 gab die Behörde das von Porsche zur Prüfung vorgelegte Software-Update frei. Seit Kalenderwoche 45 des vergangenen Jahres holt Porsche die betroffenen Fahrzeuge zum kostenfreien Update in die Werkstätten. Porsche selbst entwickelt und produziert keine Dieselmotoren, übernimmt jedoch als Fahrzeughersteller die volle Verantwortung gegenüber den Kunden. Es ist dem Unternehmen ein großes Anliegen, die Kundenerwartungen hinsichtlich Qualität, Integrität und Service in vollem Umfang zu erfüllen.

Nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ ist das Thema „Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge“ grundsätzlich durch die Angabe GRI 305: Emissionen abgedeckt. Die für diesen Indikator notwendigen Zahlen beziehen sich im vorliegenden Bericht jedoch ausschließlich auf Emissionen, die im Produktions- und Verwaltungsbetrieb entstehen. Daher werden stattdessen die Verbrauchs- und Emissionsangaben für alle Fahrzeugmodelle berichtet. Die Berücksichtigung der produktspezifischen Emissionen im Rahmen einer gesamthaften Erfassung der Scope-3-Emissionen des Unternehmens ist aktuell in Erarbeitung; die Berichterstattung ist für die kommenden Jahre geplant.

Materialien und nachhaltige Werkstoffe
Materialien und nachhaltige Werkstoffe sind Bausteine moderner, zukunftsfähiger Fahrzeugarchitektur. Auch die im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2017 befragten Porsche-Stakeholder stufen das Thema als relevant ein (vierter Platz unter allen Bewertungen) – trotz der nach Erkenntnissen des Unternehmens relativ geringen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Hintergrund ist die vergleichsweise niedrige Anzahl produzierter Porsche-Fahrzeuge.

Die Langlebigkeit der Porsche-Sportwagen, ihre hochwertige Verarbeitung und der Einsatz verschleißarmer Materialien sind Teil des Porsche-Prinzips. Das Unternehmen berücksichtigt zunehmend alle Umweltauswirkungen eines Fahrzeugs über seinen Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Nutzung bis hin zur Verwertung. Ziel ist ein ökologisches Gesamtoptimum. Elektrofahrzeuge etwa schonen im Fahrbetrieb die Umwelt. Dafür steigen die Belastungen in der Herstellung durch die eingesetzten Rohstoffe und Fertigungsverfahren, zum Beispiel für Traktionsbatterien. Auch wenn unter dem Strich alles für das elektrische Fahren spricht: Die optimale umweltgerechte Fahrzeugherstellung bleibt für Porsche eine permanente Aufgabe. Dies gilt selbstverständlich auch für die Werkstoffauswahl. Dafür spricht, dass die Förderung nachhaltiger Werkstoffe und die Lebenszyklusbetrachtung ausdrücklich in der Porsche Strategie 2025 verankert sind. Der Arbeitskreis „Nachhaltige Werkstoffe“ forciert den ressortübergreifenden Austausch. Auch das Thema „Recycling der aufwendig gewonnenen und verarbeiteten Rohstoffe“ treibt das Unternehmen voran.

Im vorliegenden Bericht ist das Thema „Material und nachhaltige Werkstoffe“ nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ durch die Angabe GRI 301: Materialien abgedeckt. Gemessen und berichtet wird diese anhand des jährlichen Materialverbrauchs in Tonnen.

Neue Mobilitätskonzepte
Urbanisierung, zunehmender Wohlstand, eine weltweit steigende Mobilität und – damit einhergehend – größere Umweltbelastungen lösen eine Innovations- und Marktdynamik zur Anpassung des Automobils und seiner Nutzung aus. Sie führen zu einer Diversifizierung der Antriebskonzepte hin zu sowohl hocheffizienten als auch alternativen Antrieben, aber auch zu neuen, attraktiven Mobilitätskonzepten. Digitalisierung und Konnektivität wie auch der Wunsch der Kunden nach mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit beschleunigen den Wandel. In der Wesentlichkeitsanalyse 2017 unterstreichen die Porsche-Stakeholder die große Bedeutung dieses Umbruchs, ebenso unternehmensinterne Analysen möglicher Auswirkungen auf Umwelt, Mitarbeiter, Gesellschaft sowie der ökonomischen Konsequenzen für das Unternehmen.

Porsche entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen für die Gestaltung einer flexiblen sowie komfortablen Mobilität. Dabei geht es unter anderem um innovative Lösungen für das Parken, bedarfsgerechte Fahrzeugnutzung, die nahtlose Anbindung an andere Verkehrsmittel und die bestmögliche Nutzung von Elektrofahrzeugen durch optimierte Ladeangebote. Agile und interdisziplinäre Teams entwickeln Modelle, die sich vor allem an neuen Kundenanforderungen ausrichten. Dies wird durch eine enge Kooperation der Unternehmensressorts, eine offene Informationspolitik sowie die frühe Pilotierung und Einbindung der Anspruchsgruppen sichergestellt.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Mobilitätsangebote für Mitarbeiter. Ein ressortübergreifendes Projekt zielt darauf ab, die Verkehrssituation sowie die Mobilität der Belegschaft an den Porsche-Standorten anhand vielfältiger Maßnahmen und Initiativen langfristig zu verbessern. Dies gilt besonders für das im städtischen Umfeld gelegene Stammwerk Zuffenhausen. So erhalten Mitarbeiter einen monatlichen Zuschuss für das Firmenticket des öffentlichen Nahverkehrs. Darüber hinaus wurden die Parksituation am Standort und die Mobilität auf dem Werksgelände verbessert. Auch den täglichen Lieferverkehr steuert Porsche so effizient wie möglich: In der Logistik kommen deshalb schon heute jeweils zwei Gas-Diesel-Hybrid- sowie reine Erdgas-Lkw zum Einsatz.
 

UMWELT & ENERGIE

Nachhaltigkeitsgrundsatz
Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für Porsche unternehmerische Pflicht. Ob bei der Entwicklung oder in der Produktion: Das Ziel sind eine möglichst geringe Belastung der Umwelt sowie der effiziente Einsatz von Energie. Alle Maßnahmen werden kontinuierlich und entlang der gesamten Wertschöpfungskette überprüft und bei Bedarf verbessert.

Das Handlungsfeld „Umwelt und Energie“ stellt die in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 identifizierten Themen „Energie und Emissionen im Betrieb“, „Umweltfreundliche Logistik“ sowie „Ressourcenverbrauch im Betrieb“ permanent auf den Prüfstand. Porsche verfügt in sämtlichen Bereichen über klar definierte Prozesse und Zuständigkeiten. Möglichkeiten für Rückmeldungen und zur Evaluierung von Prozessen sind festgeschrieben.

Energie, Emissionen und Ressourcenverbrauch im Betrieb
Globaler Klimawandel, Ressourcenknappheit und eine fortschreitende Urbanisierung stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. In der Porsche-Wesentlichkeitsanalyse 2017 messen auch die Porsche-Stakeholder, die von den Aktivitäten des Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind, den Themen „Energie und Emissionen im Betrieb“ sowie „Ressourcenverbrauch im Betrieb“ eine große Bedeutung bei. Die Aktivitäten von Porsche in diesem Bereich haben nach interner Einschätzung eher niedrige direkte Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft: Dennoch bleibt Porsche dem Grundsatz einer nachhaltigen Unternehmenspolitik ohne Abstriche verbunden.

Umweltorientiertes und energieeffizientes Handeln an allen Standorten und über sämtliche Ebenen hinweg ist ein wichtiges Element täglicher Praxis. Ein konzernweit aufgestelltes Umwelt- und Energiemanagement überprüft kontinuierlich sämtliche Arbeitsprozesse entlang der Wertschöpfungskette auf ökologische Auswirkungen und Unregelmäßigkeiten. Interne Regelwerke und strategische Leitplanken sind der Orientierungsrahmen für das Umwelt- und Energiemanagement. Eine eigene Konzernrichtlinie definiert standardisiertes Vorgehen und die Zuständigkeiten im Porsche Konzern. Sie unterstützt die Konzerngesellschaften bei der systematischen Ermittlung, Einhaltung und Überprüfung umwelt- und energierechtlicher Anforderungen. Zum Umfang des Energie- und Umweltmanagements gehören die Themen Immissionsschutz (Luft/ Lärm) und Bodenschutz, Umgang mit Altlasten, Gefahrgut und Abfall sowie Notfallvorsorge, Gewässer- und Naturschutz wie auch Energieeffizienz. Die Verantwortung und die systematische Umsetzung erforderlicher Maßnahmen liegen beim Vorstand für Produktion und Logistik, unterstützt von der Abteilung Umwelt-und Energiemanagement. Grundsätzliches Ziel ist es, dass jeder Porsche-Beschäftigte über die Auswirkungen seiner eigenen Arbeit auf die Umwelt informiert ist. Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert, die Konzernrichtlinie einzuhalten, Einflüsse auf die Umwelt zu vermindern oder sie bestenfalls ganz zu vermeiden.

Das Strategiefeld „Nachhaltigkeit in der Produktion“ definiert kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen. Die „Umwelt- und Energieeffizienz-Strategie“ sowie eine unternehmenseigene „Umweltpolitik“ sind weitere strategische Leitplanken. Das Unternehmen setzt damit eine Anforderung der internationalen Normen für Umwelt- und Energiemanagement ISO 14001 und ISO 50001 um, an denen sich die internen Vorgaben und Prozesse von Porsche orientieren. Der Sportwagenhersteller richtet sich ebenso nach den Normen des EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), eines freiwilligen Gemeinschaftssystems für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfungen der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren ist der Porsche-Standort Stuttgart-Zuffenhausen nach EMAS validiert und erfüllte auch als weltweit erstes Werk der Automobilindustrie die Norm ISO 50001. Mittlerweile sind nach dieser Norm auch die Porsche Leipzig GmbH, das Entwicklungszentrum in Weissach inklusive der Außenstandorte, das zentrale Ersatzteillager in Sachsenheim sowie die Porsche Werkzeugbau GmbH zertifiziert. Diese Standorte verfügen zudem über ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001.

Neben den offiziellen Zertifizierungen überprüft Porsche auch intern die Einhaltung von Umwelt- und Energiegesetzen im Rahmen jährlicher System- und Prozessaudits (Compliance Audits). Kennzeichen sind hohe Maßstäbe und der Einsatz externer Umwelt- und Energieauditoren. Die Standortbilanz-Methode erfasst ihren Einfluss auf die Umwelt: Daten und Kennzahlen bewerten wesentliche Umweltaspekte in einem Raster aus hoher, mittlerer und geringer Relevanz. Daraus leitet Porsche alle notwendigen Maßnahmen ab, mögliche Beeinträchtigungen der Umwelt zu reduzieren oder abzustellen. Der Steuerkreis „Umwelt und Energie“ agiert ressortübergreifend. Das Gremium evaluiert regelmäßig die gesetzten Ziele und leitet entsprechende Schritte ein.

Porsche strebt eine ausgewogenere Umweltbilanz an. So spielt etwa die bewusste und möglichst sparsame Nutzung von Wasser durch Kreislaufsysteme sowie Mehrfachverwendung eine wichtige Rolle – und auch der sorgfältige Umgang mit belasteten Abwässern aus der Produktion. Abfallvermeidung, abfallarme Technologien und nachhaltige Entsorgungslösungen sind Kernpunkte des Porsche-Abfallwirtschaftskonzepts. Die Betriebsmittelvorschrift „Umweltschutz“ dient hier unter anderem gleichermaßen als interne Richtlinie wie auch als Regelwerk für Lieferanten.

Grundsätzlich steht für alle Anspruchsgruppen des Unternehmens – intern wie extern – mit Fragen oder Vorschlägen zum Thema „Umwelt und Energie“ das Umwelt- und Energiemanagement zur Verfügung. Ziel ist ein offener und transparenter Stakeholder-Dialog. Ein Beispiel hierfür stellt das zentrale Beschwerdemanagement im Umwelt- und Baumanagement dar.
 

MITARBEITER & GESELLSCHAFT

Nachhaltigkeitsgrundsatz
Der Mensch steht bei Porsche im Mittelpunkt. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung für die Mitarbeiter und investiert in ihre Zukunft. Weiterentwicklung und Qualifizierung sind Kennzeichen der Porsche-Kultur. Gleichzeitig spielen Chancengleichheit, Diversität und Mitbestimmung, die permanente Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine faire und leistungsgerechte Vergütung eine wichtige Rolle. Im Rahmen des lokalen und internationalen gesellschaftlichen Engagements in den Bereichen „Soziales“, „Bildung und Wissenschaft“, „Kultur“ sowie „Sport“ initiiert Porsche eigene Projekte und unterstützt externe Partner bei der Ausübung ihrer wichtigen gesellschaftlichen Aktivitäten.

Mit dem Handlungsfeld „Mitarbeiter & Gesellschaft“ deckt Porsche unter anderem die in der Wesentlichkeitsanalyse 2017 identifizierten bedeutenden Themen „Attraktiver Arbeitgeber“, „Mitarbeiterentwicklung“, „Betriebliche Mitbestimmung“ sowie „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ ab. In allen vier Bereichen verfügt Porsche über klar definierte Prozesse und Zuständigkeiten sowie festgeschriebene Evaluierungs- und Feedback-Möglichkeiten.

Attraktiver Arbeitgeber
Basis für eine erfolgreiche Personalarbeit ist die nachhaltige Positionierung von Porsche als attraktivem Arbeitgeber. Stakeholder – also Personen, Gruppen und Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind und dessen Erfolg sie stark beeinflussen können – messen diesem Aspekt im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2017 eine hohe Relevanz zu. Zusätzlich verfügt das Thema nach unternehmensinterner Einschätzung über mittlere Auswirkungen auf Mitarbeiter und Gesellschaft. Besonders positiv für Porsche schlagen exzellente Rahmenbedingungen, eine starke Unternehmenskultur und Mitbestimmung oder vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch. Fest verankert in der Personalstrategie der Porsche AG, bildet die Arbeitgeberattraktivität in der übergeordneten Porsche Strategie 2025 einen von vier zentralen Schwerpunkten. Richtgrößen sind darüber hinaus der „Compliance Kodex“ oder die „Porsche Business Rules“.

Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur hat für Porsche einen außerordentlichen Stellenwert. Hintergrund ist einerseits der starke Personalaufbau der vergangenen Jahre, andererseits sind es der Umbau der Automobilindustrie und die Neuausrichtung des Unternehmens in Richtung Elektrisierung, Digitalisierung und Konnektivität. Prozesspaten sind der Porsche-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume, Porsche-Personalvorstand Andreas Haffner sowie Uwe Hück, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats. In Anlehnung an das neue Kulturleitbild besteht der künftige „Porsche-Code“ aus den vier Elementen Herzblut, Pioniergeist, Sportlichkeit und Familie. Dieser Code löst bisherige Führungsleitlinien ab.

Porsche legt großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mitarbeiter werden mit einer Vielzahl von Maßnahmen unterstützt. Sechs Kooperationspartner sorgen für ausreichend Betreuungsplätze in Kindertagesstätten nahe den Standorten. Mit dem Familienservice bietet Porsche eine kostenlose individuelle Rundumberatung und Unterstützung in allen familiären Lebenslagen. Porsche setzt sich zudem für die flexible Gestaltung von Arbeitsort und Arbeitszeiten ein. Die mit dem Betriebsrat vereinbarten Angebote reichen vom Homeoffice über eine lebensphasenorientierte Wahlarbeitszeit bis hin zu einer Pflegezeit sowie einer freiwilligen persönlichen Auszeit (Sabbatical). Auch Jobsharing in Führungsfunktionen bewährt sich infolge eines Pilotprojekts erfolgreich und findet weitere Verbreitung im Unternehmen.

Im vorliegenden Bericht ist das Thema „Arbeitgeber-Attraktivität“ nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ durch die Angabe GRI 401: Beschäftigung abgedeckt. Gemessen und berichtet wird diese anhand der folgenden Kennzahlen: Gesamtbelegschaft, Mitarbeiterstruktur, Neueinstellungen und Mitarbeiterfluktuation sowie Inanspruchnahme von Elternzeit.

Mitarbeiterentwicklung
Zu den Eckpfeilern der Personalarbeit bei Porsche gehören eine bedarfs- und zukunftsorientierte Ausbildung, die stetige Qualifizierung sowie Möglichkeiten zur internen Weiterentwicklung. Porsche sucht und bindet qualifizierte wie auch begeisterte Fach- und Führungskräfte, um für die Herausforderungen der Automobilbranche bestens vorbereitet zu sein. Stakeholder bewerten den Aspekt der Mitarbeiterentwicklung im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2017 mit einer hohen Relevanz. Zusätzlich verfügt das Thema nach unternehmensinterner Einschätzung über mittlere Auswirkungen auf Mitarbeiter und Gesellschaft. Porsche ist dabei an den positiven Auswirkungen direkt beteiligt und strebt auch in Zukunft eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung in diesem Bereich an.

Das Fundament bilden die Berufsausbildung sowie die Förderung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses, beispielsweise durch Ausbildungsmöglichkeiten für dual Studierende oder das „Porsche Trainee Programm“. Wichtiger Baustein ist darüber hinaus die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung. Darauf aufbauend stehen den Beschäftigten auch im Verlauf ihres Berufslebens vielfältige Programme und Qualifizierungsmaßnahmen zur systematischen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung auf allen Ebenen offen. Dazu zählen beispielsweise das Einführungsprogramm „Porsche Warm Up“ für alle neuen Beschäftigten, das Porsche-Entwicklungsprogramm zur Qualifizierung und Vorbereitung auf die mögliche Übernahme einer Managementaufgabe oder die zielgruppenspezifische Qualifizierung und Talentförderung im Produktionsbereich. Zwei modular aufgebaute und international ausgerichtete Qualifizierungsangebote für die Führungsebene – das „Porsche Management-Programm International“ für Führungskräfte der zweiten Ebene sowie das „Porsche Advanced Management Programm“ für das Topmanagement – ergänzen das Weiterbildungsspektrum.

Mitarbeiterförderung und -qualifizierung ist nicht nur zentraler Bestandteil der Porsche-Kultur und des Führungsleitbilds, sondern auch in der Porsche Strategie 2025 fest verankert. Besonders der digitale Wandel stellt neue und deutlich veränderte Anforderungen an die Belegschaft. Um vor dem Hintergrund der Digitalisierung ein gemeinsames Verständnis sowie Wissen auf- und auszubauen, wurde 2017 die Initiative „Fit für Digit@l“ gestartet. Darüber hinaus ist die Mitarbeiterförderung und –qualifizierung ein Instrument der strategischen Führungs- und Planungsprozesse. Jährliche Mitarbeitergespräche stellen den individuellen Weiterbildungsbedarf fest und definieren entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten. Das umfassende Weiterbildungsangebot sowie maßgeschneiderte Personalentwicklungs-Programme werden in Kooperation mit dem Betriebsrat kontinuierlich ausgebaut und optimiert. Im Berichtsjahr konnte so mit der neu eingeführten Porsche Lernplattform ein digitales Portal zur zielgerichteten Mitarbeiterförderung geschaffen werden.

Ziel der Mitarbeiterentwicklung ist der nachhaltige und strukturierte Auf- und Ausbau der erfolgskritischen Kompetenzen bei allen Mitarbeitern. Ein Pilotprojekt war im Berichtsjahr 2017 ein Verfahren zum strategischen Kompetenzmanagement. Kernaufgaben und verbundene Kompetenzen werden dabei analysiert und über eine Fit-Gap-Analyse mit künftigen Aufgaben und noch zu erlangenden Kompetenzen verglichen. Identifizierte Kompetenzlücken können so frühzeitig durch gezielte Um- und Weiterqualifizierung, Recruiting und neue Schwerpunkte in der Ausbildung geschlossen werden.

Im vorliegenden Bericht ist das Thema „Mitarbeiterentwicklung“ nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ durch die Angabe GRI 404: Schulungen und Aus-/Weiterbildung abgedeckt. Gemessen und berichtet wird diese anhand der folgenden Kennzahlen: Anzahl der Teilnehmer an Schulungsmaßnahmen sowie durchschnittliche Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter. Aktuell gibt es eine Erhebung für die Porsche AG und die Porsche Leipzig GmbH, eine kontinuierliche Ausweitung auf den Porsche AG Konzern ist für die Zukunft geplant.

Betriebliche Mitbestimmung
Eine Stütze der Porsche-Unternehmenskultur ist die Betriebliche Mitbestimmung. Die Relevanz des Themas wird auch durch die Wesentlichkeitsanalyse 2017 hervorgehoben. Für Porsche sprechen ein kontinuierlicher Dialog sowie eine offene, direkte Kommunikation über alle Ebenen hinweg. Bei allen Themen, die Arbeitnehmer und das Unternehmen betreffen, kooperieren Arbeitgeber und Betriebsrat traditionell eng miteinander. Interne Medien informieren die Mitarbeiter der Porsche AG über die Vielfalt des Angebots. Darüber hinaus bietet der Betriebsrat mit seinen Betriebsversammlungen, die an den einzelnen Porsche-Standorten in Deutschland stattfinden, eine umfassende Informations- und Diskussionsplattform. In zusätzlichen Informations- und spezifischen Ressortveranstaltungen berichten die Vorstände und der Betriebsrat transparent über aktuelle Themen und Entwicklungen. Innerhalb des Unternehmens ist es grundsätzlich gelebte Praxis, alle Mitarbeiter und ihre gewählten Vertreter rechtzeitig und umfassend über wesentliche Änderungen hinsichtlich des Betriebsablaufs und der Betriebsorganisation zu unterrichten. Dies geschieht unter Berücksichtigung der nationalen Gesetze, der geltenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Die Einhaltung dieser Unternehmenspraxis ist neben den genannten Veranstaltungen auf vielfältige Weise sichergestellt – unter anderem durch einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat, die Betriebsratsgremien oder die Betriebsvereinbarungsdatenbank im Intranet.

Im Gegenzug gibt es auch für die Mitarbeiter zahlreiche Wege, um sich – offen oder vertrauensvoll über gesonderte Kanäle – mit Vorschlägen, Problemen oder Beschwerden an Gremien und Entscheidungsorgane zu wenden. Das Stimmungsbarometer ist ein Instrument, über das die Mitarbeiter unternehmensweit anonym zu Themen der Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten, der Arbeitsqualität oder der Informationsbereitstellung befragt werden. Der detaillierten Auswertung folgt unter Einbindung des Betriebsrats eine Ergebnisdurchsprache in allen Unternehmensbereichen, bei der gemeinsam Verbesserungspotenziale identifiziert und entsprechende Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsabläufe und -bedingungen festgelegt werden.

Im vorliegenden Bericht ist das Thema „Betriebliche Mitbestimmung“ nach den Standards der„Global Reporting Initiative“ durch die Angaben GRI 402: Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen sowie GRI 407: Versammlungsfreiheit und Tarifverhandlungen abgedeckt.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind unabdingbar für den Erfolg des Unternehmens. Stakeholder messen auch diesem Aspekt im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2017 eine hohe Bedeutung zu.

Das Porsche-Gesundheitsmanagement beteiligt sich proaktiv an der ressortübergreifenden Weiterentwicklung betrieblicher Rahmenbedingungen. Vorrangiges Ziel ist die Förderung von Gesundheit und Fitness, um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern. Wesentliche Elemente der Produktivitätssicherung sind die frühzeitige Reintegration von Langzeiterkrankten sowie der fähigkeitsgerechte Einsatz von gesundheitlich beeinträchtigten Mitarbeitern mit Leistungswandlung. So werden beispielsweise durch systematische Ergonomiebewertungen der Arbeitsplätze in der Produktion hohe und einseitige Arbeitsbelastungen erkannt und durch geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen verringert. Die Arbeitsplätze bei Porsche sind im Sinne der Humanergonomie gestaltet und basieren auf aktuellen arbeitsmedizinischen Erkenntnissen. Das Unternehmen richtet sich dabei konsequent nach den gesetzlichen sowie berufsgenossenschaftlichen Vorgaben und Empfehlungen. Darüber hinaus bietet es allen Mitarbeitern individuelle, arbeitsplatzbezogene physiotherapeutische Beratungen und Behandlungen an.

Sichere Arbeitsplätze haben für Porsche und seine Mitarbeiter höchste Priorität. Eine organisierte und strukturierte Systematik des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gewährleistet eine zielgerichtete sowie einheitliche Vorgehensweise und sorgt für die Umsetzung rechtlicher Vorgaben. So sollen Arbeitsunfälle verhindert sowie Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden. Eine signifikante Anhäufung von Erkrankungen gibt es bei Porsche in keinem Arbeitsbereich. Dies gilt auch für betriebliche Tätigkeiten mit einem besonders hohen Erkrankungsrisiko. Die zentralen Prozesse sind standardisiert und durch die „Konzernrichtlinie Arbeitsschutz“ geregelt. Diese Richtlinie zum Arbeitsschutz stellt ein wesentliches Element des Compliance-Managementsystems des Unternehmens dar und ist für alle Beschäftigten gültig. Die Vorgesetzten achten darauf, dass ihre Mitarbeiter die Vorgaben der Richtlinie kennen und deren Bestimmungen einhalten. Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsräte und Betriebsärzte stehen beratend zur Seite. Grundsätzlich sind alle Mitarbeiter des Unternehmens zudem über die gesetzlich festgelegten Vertreter in den Arbeitsschutzausschüssen gemäß Arbeitssicherheitsgesetz repräsentiert.

Alle gemeinsamen Anstrengungen haben dafür gesorgt, dass bei Porsche die Verletzungsrate in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt werden konnte.

Im vorliegenden Bericht ist das Thema „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ nach den Standards der „Global Reporting Initiative“ durch die Angabe GRI 403: Arbeits- und Gesundheitsschutz abgedeckt. Gemessen und berichtet wird diese anhand der folgenden Kennzahlen: Anzahl der Unfälle, Ausfalltage und Todesfälle sowie Verletzungsrate. Aktuell erfolgt die Erhebung für die Porsche AG und die Porsche Leipzig GmbH, eine Ausweitung auf den Porsche AG Konzern ist grundsätzlich für die Zukunft geplant.