Dynamische Weltwirtschaft
Die Weltwirtschaft verzeichnete 2017 beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Wachstum von 3,2 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent). Sowohl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern verstärkte sich die konjunkturelle Dynamik. In Westeuropa nahm das Wachstum des BIP im Jahresverlauf leicht zu und erreichte 2,1 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent). Für Unsicherheit sorgten die begonnenen Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der Europäischen Union und die damit verbundene Frage nach der künftigen Ausgestaltung der Beziehungen. In Deutschland führten die nach wie vor optimistische Stimmung der Konsumenten und die gute Lage am Arbeitsmarkt dazu, dass das BIP 2017 mit 2,5 Prozent stärker zulegte als im Vorjahr (1,9 Prozent).

Die Wachstumsrate der US-amerikanischen Wirtschaft fiel mit 2,2 Prozent höher aus als im Vorjahr (1,5 Prozent). Gestützt wurde die Konjunktur vor allem vom privaten Konsum. Der US-Dollar zeigte sich etwas schwächer als im Vorjahr. Brasilien konnte im Berichtsjahr die konjunkturelle Talsohle hinter sich lassen: Die Wirtschaftsleistung erhöhte sich um 0,9 Prozent (Vorjahr: minus 3,6 Prozent). Die Lage in Südamerikas größter Volkswirtschaft blieb unter anderem aufgrund politischer Unsicherheiten dennoch angespannt. Die chinesische Wirtschaft wuchs 2017 um 6,9 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent).

Der Weltautomobilmarkt legte 2017 um 2,9 Prozent auf 83,5 Millionen Fahrzeuge zu. Während sich in den Regionen Asien-Pazifik, Südamerika sowie West- und Osteuropa die Nachfrage erhöhte, blieb Nordamerika insgesamt unter dem Vorjahresniveau. In Westeuropa stiegen die Neuzulassungen um 2,5 Prozent auf 14,3 Millionen Fahrzeuge und erreichten das höchste Niveau der vergangenen zehn Jahre. Deutschland erreichte ein Plus von 2,7 Prozent auf 3,4 Millionen Einheiten. Dies war neben der guten gesamtwirtschaftlichen Situation auch auf Preisnachlässe in Form einer Umstiegsprämie bei älteren Dieselmodellen und auf einen Umweltbonus für elektrisch betriebene Fahrzeuge zurückzuführen. In Italien (plus 8,1 Prozent) und Spanien (plus 7,7 Prozent) profitierte die Nachfrage vom Ersatzbedarf und von einer deutlichen Ausweitung der Verkäufe an gewerbliche Kunden. Frankreich legte um 4,8 Prozent zu, während Großbritannien das Vorjahresniveau um 5,7 Prozent verfehlte.

Mit 20,8 Millionen Fahrzeugen lagen die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (bis 6,35 Tonnen) in Nordamerika um 1,4 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. Auf dem US-Markt sank die Nachfrage 2017 um 1,8 Prozent auf 17,2 Millionen Fahrzeuge. Die gute Beschäftigungslage und Kaufanreize von Herstellern hielten den Abwärtstrend nicht auf. Dabei waren SUV- und Pick-up-Modelle mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent stark nachgefragt. Die Verkäufe klassischer Pkw gingen um 10,9 Prozent zurück. In Kanada wuchs der Automobilmarkt um 4,6 Prozent auf 2 Millionen Fahrzeuge. Südamerika verzeichnete im Berichtsjahr – ausgehend von einem geringen Niveau – einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um12,6 Prozent auf 4,2 Millionen Einheiten. Dabei registrierte der brasilianische Automobilmarkt nach vier Jahren mit rückläufigen Neuzulassungen erstmals wieder einen Zuwachs um 9,4 Prozent auf 2,2 Millionen Fahrzeuge. In der Region Asien-Pazifik stieg das Marktvolumen 2017 um 4,7 Prozent auf 37 Millionen Einheiten. Wichtigster Wachstumsmarkt war China mit einem Anstieg um 4,5 Prozent auf 23,9 Millionen Fahrzeuge.

Rekordjahr
Für Porsche war 2017 erneut ein Rekordjahr. Der Erfolg beruht auf einer attraktiven Produktpalette und einer hervorragenden Kundenorientierung. Porsche bietet in jedem Segment, in dem die Marke vertreten ist, das sportlichste Angebot – und hat diesem Produktportfolio im vergangenen Jahr weitere Highlights hinzugefügt.

In Summe wurden 2017 mit 246.375 Einheiten mehr Neufahrzeuge an Kunden übergeben als je zuvor in der Geschichte von Porsche. Das Wachstum gegenüber 2016 belief sich auf vier Prozent. Wachstumsmotor war der neue Panamera, dessen Verkaufszahlen sich in 2017 nahezu verdoppelt haben. Erfolgreich behaupten konnten sich auch die neuen Mittelmotorsportwagen – die 718 Boxster- und Cayman-Modelle erreichten mit 25.114 Auslieferungen weltweit eine sehr gute Marktresonanz und übertrafen die Vorjahreszahlen souverän.

Die hohe Nachfrage nach den SUV-Modellen Macan und Cayenne, die auch im Geschäftsjahr 2017 die beliebtesten Modellreihen waren, steht einmal mehr für die starke Positionierung von Porsche als Sportwagenhersteller in diesen Segmenten. Der Cayenne kam auf 63.913 Auslieferungen. Trotz Modellwechsel konnte ein sehr hohes Niveau bei den Auslieferungen erreicht werden. Der Macan war mit 97.202 Einheiten in 2017 abermals die beliebteste Porsche-Modellreihe.

Auch die Hybridmodelle waren sehr gefragt: Der weltweite Hybridanteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Dieser Erfolg beruht maßgeblich auf einer starken Marktnachfrage nach den sportlichen E-Hybridmodellen des neuen Panamera, bei dem sich der Hybridanteil gegenüber dem Vorjahr auf 17 Prozent weltweit mehr als verdoppelt hat.

Stärkste Vertriebsregion ist zum zweiten Mal in Folge China mit 71.508 verkauften Fahrzeugen bei einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.


AMERIKA

USA: ein neues Rekordergebnis
In den Vereinigten Staaten lieferte Porsche im Berichtsjahr 55.420 Fahrzeuge an Kunden aus. Zum achten Mal in Folge übertraf Porsche damit den jeweiligen Vorjahreswert. Im Geschäftsjahr 2017 bedeutete dies ein Plus von zwei Prozent gegenüber 2016. Spitzenreiter unter den Porsche-Modellen war auch in diesem Jahr der Macan mit 21.429 Einheiten. Die Verkaufszahlen des Panamera legten mit 6.731 Auslieferungen und einem Plus von 53 Prozent stark zu. Der 911 erreichte das hohe Vorjahresniveau von 8.970 Exemplaren (plus ein Prozent). Der Cayenne wurde 13.203-mal in Kundenhand übergeben. Von den Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman wurden 5.087 Fahrzeuge ausgeliefert. Nicht nur Sportwagen waren auf dem amerikanischen Markt gefragt; auch die Porsche Experience Center in Atlanta und Los Angeles stießen mit mehr als 92.000 Besuchern auf eine hervorragende Resonanz in 2017.

Kanada: 17 Prozent Plus und 72 Monatsrekorde in Folge
Kanada übertraf im Dezember 2017 zum 72. Mal in Folge die Auslieferungen des jeweiligen Vorjahresmonats. Im Gesamtjahr 2017 erzielte Porsche einen Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit ebenfalls einen neuen Jahresauslieferungsrekord mit 8.249 Fahrzeugen. Absatzstärkstes Modell bleibt der Macan (3.767 Einheiten), den stärksten Zuwachs mit einem Plus von 86 Prozent verzeichnen der Panamera mit 559 Auslieferungen und der 911 mit 1.234 Einheiten (plus 30 Prozent). Der Cayenne wurde 2.079-mal in Kundenhand übergeben, 718 Boxster und Cayman insgesamt 610-mal. Im Juli eröffnete Porsche mit dem Porsche Center North Toronto erfolgreich seine erste eigene Niederlassung in Nordamerika.

Südamerika: 911 und Panamera im Plus
In Mittel- und Südamerika (ohne Brasilien) und der Karibik wurden im Berichtsjahr 2.921 Neufahrzeuge ausgeliefert. Mexiko war dabei stärkster Markt mit 1.506 abgesetzten Neufahrzeugen und einer anhaltend starken Nachfrage in einer ansonsten volatilen Region. Das am häufigsten ausgelieferte Modell war auch in diesem Jahr der Macan mit 969 Einheiten. Rasant gestiegen ist die Nachfrage nach dem Panamera mit einem Plus von 156 Prozent auf 192 Einheiten. Der 911 legte mit 506 Exemplaren um zwei Prozent zu. Der Cayenne wurde 921-mal ausgeliefert, 718 Boxster und Cayman insgesamt 333-mal.

Brasilien: auf Erfolgskurs
Im dritten Jahr ihres Geschäftsbetriebs übertraf die Porsche Tochtergesellschaft in Brasilien erneut das Vorjahresergebnis. Die Auslieferungen stiegen um elf Prozent auf 1.124 Fahrzeuge. Das größte Volumen erreichte der Macan (407 Einheiten) vor dem Cayenne (294 Einheiten). Die stärksten Zuwächse verzeichnete der Panamera mit 72 ausgelieferten Fahrzeugen und der 911 mit einer Steigerung von 39 Prozent auf 198 Einheiten. 718 Boxster und Cayman erreichten mit 153 Auslieferungen in etwa das Vorjahresniveau.


EUROPA

Starke Nachfrage nach Hybridmodellen
Auf dem europäischen Markt erzielte Porsche ein stabiles Ergebnis, die Auslieferungszahlen liegen mit einer Steigerung von zwei Prozent leicht im Plus. Wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen hat der Panamera: Die Zahl der ausgelieferten Neufahrzeuge stieg von 3.831 im Vorjahr auf 11.539 Einheiten in 2017. Seit der Einführung der neuen Modelle Panamera 4 PHEV und Panamera Turbo S E-Hybrid ab Juni 2017 wurde mehr als die Hälfte der Panamera-Fahrzeuge mit Hybridantrieb ausgeliefert. Die Modellreihe Macan behauptete auch im Berichtsjahr ihre Rolle als Bestseller: 29.575 ausgelieferte Fahrzeuge bedeuten ein Plus von sechs Prozent. Der 911 wurde 15.721-mal in Kundenhand übergeben, der Cayenne 14.547-mal, die Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman insgesamt 8.880-mal.

Deutschland: Macan legt weiter zu
Auf dem Heimatmarkt lieferte Porsche im Berichtsjahr 28.317 Neufahrzeuge aus. Mit 8.414 Einheiten und einem Plus von vier Prozent war der Macan erneut das beliebteste Modell, gefolgt vom 911 mit 7.581 Fahrzeugen und dem Cayenne (5.000 Einheiten). Die Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman lagen bei 3.364 Einheiten. Die Auslieferungszahlen des Panamera haben sich auf 3.958 Einheiten mehr als verdoppelt, davon 1.002 Hybridfahrzeuge. Im April 2017 eröffnete Porsche auf der Nordseeinsel Sylt ein neues Showroom-Format, welches ein besonderes Markenerlebnis bietet. Ziel des Konzepts ist es, bestehende und neue Zielgruppen noch besser zu erreichen und ihnen in ihren Lebenswelten zu begegnen. Das Angebot bei „Porsche auf Sylt“ umfasst eine Wechselausstellung, das Mietangebot Porsche Drive, die Produkte von Porsche Design und Porsche Driver’s Selection, eine Fahrzeugberatung sowie eine kleine Werkstatt. Darüber hinaus werden dort neue Konzepte im Bereich Digitalisierung und zukünftiger Mobilität pilotiert. Mit dem neuen Porsche-Zentrum Berlin Adlershof wurde außerdem eines der weltweit modernsten Porsche-Zentren in Deutschland eröffnet.

Großbritannien: Briten lieben Heck- und Mittelmotorsportwagen
Trotz der anhaltenden Diskussion um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union endete auch 2017 für die Porsche Cars Great Britain Ltd. als Rekordjahr: 14.267 ausgelieferte Fahrzeuge bedeuten ein Plus von sieben Prozent. Die beliebteste Modellreihe war erneut der Macan mit 5.854 Fahrzeugen (plus 27 Prozent). Einmal mehr unterstrichen die Briten ihre Vorliebe für Heck-und Mittelmotorsportwagen von Porsche: Die zweitürigen Sportwagen 911 mit insgesamt 2.245 ausgelieferten Fahrzeugen sowie der 718 Boxster und Cayman mit insgesamt 2.626 Einheiten übertrafen in diesem Jahr sogar die Auslieferungszahlen des Cayenne (2.140). Vom Panamera wurden 1.402 Fahrzeuge ausgeliefert.

Frankreich: wieder ein Rekordjahr
Auf dem französischen Markt legten die Auslieferungen in 2017 um vier Prozent auf 5.822 Fahrzeuge zu. Das ist, wie im Vorjahr, ein neuer Rekord. Im Trend liegt dabei der Macan als volumenstärkste Modellreihe: 2.536 Einheiten bedeuten ebenfalls ein Plus von vier Prozent. Stärker noch zog der Verkauf des 911 an – um neun Prozent auf 1.105 Neufahrzeuge. Die Verkaufszahlen von 718 Boxster und Cayman liegen mit 572 Einheiten in etwa auf Vorjahresniveau. Mit 702 Fahrzeugen ist der Panamera in Frankreich fast gleichauf mit dem Cayenne (907 Einheiten). Seit der Markteinführung von Panamera 4 PHEV und Turbo S E-Hybrid im Juni und Juli 2017 wurden mehr als zwei Drittel der Panamera-Modelle mit Hybridantrieb ausgeliefert.

Belgien/Niederlande/Luxemburg: Panamera stark
Mit 5.458 Einheiten in den Beneluxstaaten übertraf Porsche 2017 erneut den hohen Vorjahreswert. Der Zuwachs macht zwei Prozent aus. Rasant zogen die Verkaufszahlen des Panamera an – sie stiegen von 199 Einheiten auf 1.259. Besonders beliebt waren hier die neuen Hybridmodelle des Panamera: Seit der Markteinführung von Panamera 4 PHEV und Turbo S E-Hybrid im Juni und Juli 2017 besaßen drei Viertel der ausgelieferten Fahrzeuge der Modellreihe einen Hybridantrieb. Nach dem Macan mit 1.786 Auslieferungen ist der Panamera das am zweitstärksten nachgefragte Modell, gefolgt vom 911 mit 1.034 Einheiten. Der Cayenne wurde 850-mal in Kundenhand übergeben, 718 Boxster und Cayman insgesamt 529-mal.

Italien: starke Zuwächse
Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten hielten auch 2017 in Italien an. Davon unbeeindruckt steigerte Porsche sein Jahresergebnis erneut: Der Zuwachs um sieben Prozent bedeutet eine Auslieferung von 5.534 Neufahrzeugen. Der Macan als volumenstärkstes Modell nahm um drei Prozent auf 2.640 Auslieferungen zu. Dahinter folgen der 911 mit 938 Auslieferungen (plus drei Prozent). Der Cayenne verkaufte sich 848-mal. Starke Zuwächse fuhren die Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman ein: Ein Plus um 59 Prozent steht für 557 ausgelieferte Neufahrzeuge. Die Nachfrage nach dem Panamera stieg auf 551 Einheiten.

Spanien/Portugal: Panamera auf Rang zwei
Auf dem spanischen und portugiesischen Markt übertraf Porsche die Steigerung aus dem Vorjahr noch einmal und legte bei den Auslieferungen um neun Prozent auf 3.054 Fahrzeuge zu. Den stärksten Zuwachs erzielte der Panamera: Mit 585 ausgelieferten Neufahrzeugen schob er sich in der Rangliste der beliebtesten Modelle hinter den Macan (1.214 Einheiten) auf Platz zwei. Stark zugelegt haben auch der 718 Boxster und Cayman (plus 49 Prozent, auf 287 Einheiten) und der 911 mit einem Plus von 16 Prozent auf 432 Exemplare. Der Cayenne wurde 536-mal in Kundenhand übergeben.

Schweiz: Cayenne und Panamera gleichauf
In der Schweiz lieferte Porsche 3.621 Neufahrzeuge an Kunden aus. Beliebtestes Modell bleibt der Macan mit 1.516 Exemplaren, gefolgt vom 911 mit 876 Einheiten. Nach Auslieferungszahlen nahezu gleichauf liegen der Cayenne (493 Einheiten) und der Panamera, der 487-mal ausgeliefert wurde. 718 Boxster und Cayman kamen mit einer Stückzahl von 249 Exemplaren auf den Schweizer Markt.

Österreich: Panamera legt mit E-Hybridmodellen deutlich zu
1.312 Neufahrzeuge lieferte Porsche im Berichtsjahr in Österreich aus. Der Panamera wuchs am stärksten und kam auf 236 Fahrzeuge. Seit Einführung der neuen Panamera 4 PHEV und Turbo S E-Hybrid ab Juni 2017 wurden mehr als drei Viertel der Panamera-Modelle mit Hybridmotor ausgeliefert. Die meisten Einheiten wurden von der Modellreihe Macan ausgeliefert (470 Einheiten), es folgt der 911 mit 300 Einheiten. Der Cayenne wurde 187-mal in Kundenhand übergeben, der 718 Boxster und Cayman 119-mal.

Zentral- und Osteuropa: elf Prozent Plus
In einem heterogenen Marktumfeld mit geopolitischen Risiken übertraf Porsche mit 6.185 Kundenauslieferungen das Vorjahresergebnis bei einer Steigerung von elf Prozent, das achte Rekordjahr in Folge. Polen (1.535 Auslieferungen) und die Türkei (676 Auslieferungen) sind nach wie vor die größten Märkte. Bestseller Macan legte um drei Prozent auf 2.617 Einheiten zu. Zweitstärkstes Modell bleibt der Cayenne mit 1.603 Exemplaren. Dahinter rangiert der Panamera mit einem deutlichen Plus auf 1.048 ausgelieferte Fahrzeugen. Stark zugenommen hat die Nachfrage nach den 718 Boxster- und Cayman-Modellen (plus 18 Prozent auf 350 Fahrzeuge). Der 911 kommt auf 567 Einheiten (plus drei Prozent).

Russland: Macan unverändert beliebt
Auf dem russischen Markt lieferte Porsche in 2017 4.578 Neufahrzeuge aus. Die Modellreihe Macan legte um elf Prozent auf 1.923 Exemplare zu. Der Cayenne kam auf 1.703 ausgelieferte Einheiten. Den stärksten Zuwachs erzielte auch hier der Panamera mit 633 Auslieferungen. Der 911 lag mit 195 Exemplaren vor dem 718 Boxster und Cayman (124 Fahrzeuge; plus fünf Prozent).

Nordeuropa: neuer Panamera mit Rekordergebnis
In Skandinavien konnte die positive Entwicklung der letzten Jahre mit einem Wachstum um zwölf Prozent auch in 2017 fortgesetzt werden. Maßgeblicher Treiber des Wachstums war der neue Panamera, welcher mit dreistelligem Wachstum ein Rekordergebnis von 747 Auslieferungen verzeichnete. Beliebtestes Modell bleibt jedoch der Macan mit 1.062 Einheiten. Bei der Sportwagenikone 911 konnte mit 488 Fahrzeugen ebenfalls ein Rekordergebnis erzielt werden. Der Cayenne wurde 455-mal in Kundenhand übergeben, der 718 Boxster und Cayman 203-mal.


ASIEN

China: plus zehn Prozent
Zum zweiten Mal in Folge ist China die weltweit größte Vertriebsregion von Porsche. Porsche steigerte 2017 die Auslieferungen um zehn Prozent von 65.246 Fahrzeugen im Vorjahr auf aktuell 71.508 Einheiten. Die Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman legten um 148 Prozent auf 5.998 Fahrzeuge zu. Der Panamera lag mit 6.258 Exemplaren 22 Prozent im Plus. Der Cayenne steigerte sich um 19 Prozent auf 26.398 Einheiten. Der 911 (inkl. 918 Spyder) nahm um 12 Prozent auf 1.674 Neufahrzeuge zu. Erfolgreichstes Modell auf dem chinesischen Markt bleibt der Macan mit 31.180 Einheiten. Im November wurde in Guangzhou das erste Porsche Studio und damit gleichzeitig der 100. Verkaufsstandort in der Volksrepublik China eröffnet. Dabei handelt es sich um ein digitalisiertes Showroom-Konzept, das in Zukunft v.a. in den zentralen Innenstädten verstärkt zum Einsatz kommen wird.

Japan: stabiles Niveau
Porsche stabilisierte 2017 mit 6.808 Auslieferungen den Rekordzuwachs aus dem Vorjahr (2016: 6.745 Fahrzeuge). Dafür sorgten der Panamera mit einem Zuwachs von 120 Prozent auf 868 Fahrzeuge und der 911 mit einem Plus von neun Prozent auf 1.543 Einheiten. Unverändert beliebt sind auch 718 Boxster und Cayman mit insgesamt 1.374 verkauften Exemplaren. Bestseller bleibt der Macan mit 2.378 Einheiten. Der Cayenne wurde 868-mal in Kundenhand übergeben.

Südkorea: hohe Nachfrage nach dem 718 Boxster und Cayman
2017 lieferte Porsche in Südkorea 2.600 Fahrzeuge aus. Die Auslieferungszahlen des 718 Boxster und Cayman verdoppelten sich dabei nahezu auf 780 Einheiten (plus 91 Prozent). Auch der 911 legte um 35 Prozent auf 482 Auslieferungen zu. Beliebtestes Modell in Südkorea war jedoch der Cayenne mit 928 Exemplaren. Der Macan wurde 219-mal in Kundenhand übergeben, der Panamera 191-mal.

Asien-Pazifik: 718 plus 90 Prozent
In der von Singapur aus betreuten Region Asien-Pazifik (inklusive des ab 01.01.2018 eigenständigen Marktes Taiwan) verkaufte Porsche im Berichtsjahr 5.390 Fahrzeuge. Erfolgreichstes Modell mit 2.375 Einheiten bleibt der Macan. Auf Platz zwei rangiert der Cayenne mit 1.377 Einheiten. Der 718 Boxster und Cayman kam bei einem Zuwachs von 90 Prozent auf 678 Einheiten, knapp gefolgt vom Panamera, dessen Absatz 593 Auslieferungen erreichte. Der 911 wurde 367-mal ausgeliefert.

Mittlerer Osten, Afrika und Indien: Cayenne vorn, Macan mit starker Nachfrage
Im Berichtsjahr lieferte Porsche 6.381 Fahrzeuge aus und war damit trotz schwieriger Lage erfolgreich. Beliebtestes Modell mit 2.122 ausgelieferten Einheiten bleibt der Cayenne vor dem Macan (1.786), dessen Wert um 50 Prozent zulegte. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete der Panamera mit einem Plus von 116 Prozent auf 742 Einheiten. Der 911 wurde 992-mal in Kundenhand übergeben, die Mittelsportwagen 718 Boxster und Cayman 739-mal.
 

AUSTRALIEN

Australien/Neuseeland: stabil im achten Rekordjahr
Im achten Rekordjahr stabilisierten sich die Auslieferungen in Australien und Neuseeland auf Vorjahresniveau. Von den 4.871 Fahrzeugen war der Macan mit 2.660 Einheiten und einem Plus von 13 Prozent das nachfragestärkste Modell. Der Cayenne erreichte 1.224 Auslieferungen, der 911 lag mit 477 Fahrzeugen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Mittelmotorsportwagen 718 Boxster und Cayman kamen auf 382 Einheiten. Den prozentual größten Sprung machte der Panamera mit einem Zuwachs von 161 Prozent auf 128 Einheiten.


Panamera Hybrid-Modelle: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,0 – 2,5 l/100 km; CO2-Emission 69 – 56 g/km; Stromverbrauch kombiniert 17,6 – 15,9 kWh/100 km
Panamera 4 E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,5 l/100 km; CO2-Emission 56 g/km; Stromverbrauch kombiniert 15,9 kWh/100 km
Panamera Turbo S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,9 l/100 km; CO2-Emission 66 g/km; Stromverbrauch kombiniert 16,2 kWh/100 km