Stefan Muderack verantwortet den Bereich Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) im Porsche Digital Lab Berlin. Der Hauptfokus liegt auf dem Anwendungsbereich der vernetzten und selbstorganisierten Produktion. Durch die Verbindung von Kunden, Autos, einzelnen Maschinen, Logistik und Fabriken über das Internet of Things entstehen vollkommen neue Netzwerke, welche disruptive Anwendungsfälle über verschiedene Industrien hinweg ermöglichen.

Als Experte für das Internet of Things unterstützt er unter anderem die IT und die Produktion dabei, in Design Thinking-Workshops erarbeitete, innovative Ideen in funktionsfähige Prototypen und erfolgreiche Business Cases umzuwandeln. Ziel im Berliner Denklabor ist es, in Zusammenarbeit mit anderen Themenbereichen wie Deep Learning, Cloud und Data Science neuartige Anwendungsfälle für das IoT zu erschließen und somit jeden Tag die Grenzen des Möglichen für den Konzern ein Stück mehr zu erweitern.

Stefan Muderack definiert Anforderungen aus Sicht der Nutzer

Stefan Muderack wird bereits in der Forschungsphase in Projektideen eingebunden und definiert zusammen mit den Impulsgebern sowie User Experience Experten aus dem Digital Lab Anforderungen aus Sicht der Nutzer. Anschließend erfolgt die Umsetzung im Rahmen eines agilen Projektes. Dort wird mit funktionsfähigen Prototypen, den sogenannten Minimum Viable Products (MVPs), die Machbarkeit der Projektideen gezeigt. Neben der fachübergreifenden Zusammenarbeit im Porsche Digital Lab-Team werden auch Spezialisten aus der Porsche-IT, den Porsche-Fachbereichen sowie Start-ups miteinbezogen. Dank agiler Methoden wie Design Thinking, Co-Creation, Kanban und Scrum werden innerhalb weniger Wochen überzeugende Ergebnisse geliefert.

Stefan erfüllt an seiner Arbeit vor allem, dass er direkten Einfluss auf die Effizienz in der Produktion hat: „Im Porsche Digital Lab arbeiten wir an intelligenten Dingen (Things), die Entscheidungen dort treffen, wo Daten entstehen: an der Quelle. Damit können wir automatische und optimierte Logistik- und Produktionsprozesse umsetzen, selbstoptimierende Fertigungsinseln schaffen, den Produktlebenszyklus ganzheitlich betrachten und durch Einsatz von Zukunftstechnologien digitalisieren sowie fortlaufend weiterentwickeln.“

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