30.11.2018

Christophorus – Das Porsche-Magazin

Fünf Mal im Jahr begeistert das Porsche-Kundenmagazin Christophorus mit exklusiven Einblicken, spannenden Ausblicken und einer ganz speziellen Ästhetik.

Vor herrlichem Bergpanorama am schweizerischen Klausenpass glänzt ein silberfarbener Porsche 356 mit roten Ledersitzen in der Frühlingssonne; die junge Fahrerin schnürt die Stiefel für eine letzte Skitour in frühlingshaftem Schnee, die Stöcke erwartungsfroh an einen knorrigen Baum gelehnt. Das Titelbild des ersten Christophorus aus dem Jahr 1952, eingefangen von dem Münchner Fotografen Heinz Hering, erzählt eine Geschichte – von Freiheit, Unbeschwertheit, Lebensfreude. Und von einer ganz speziellen Ästhetik: der Ästhetik von Porsche.

Nicht nur jedes Modell und jedes Fahrzeugdetail der Zuffenhausener Sportwagenschmiede zeugen von der Expertise einiger der weltbesten Designer. Auch das Kundenmagazin Christophorus transportiert diese besondere Ästhetik, der sich das Unternehmen Porsche seit je her verschrieben hat: Eleganz und Dynamik, Charakter und Sportlichkeit sprechen aus den hochglänzenden Heftseiten. Vor nunmehr 63 Jahren erschien die erste Ausgabe der „Zeitschrift für die Freunde des Hauses Porsche“ und begründete damit eines der weltweit ersten hochwertigen Kundenmagazine überhaupt. Die schwungvolle Eleganz des damaligen Titelschriftzuges unterstrich markant die Vorreiterrolle, die Porsche übernommen hatte; die Bildsprache, die Themenwahl und der Stil sollten schon bald eine große Leserschaft begeistern. Seinen Anfang genommen hatte Christophorus zwei Jahre zuvor mit einer gemeinsamen Vision. Und mit einer guten Portion Zufall.

Fahrfreude im Heftformat – von der Vision zum Magazin

Bei einem Kinobesuch in Stuttgart hatte der Journalist und Porsche-Werksrennfahrer Richard von Frankenberg im Jahr 1950 den Grafiker Erich Strenger kennen gelernt. Im Gespräch über Porsche kam den beiden eine völlig neue Idee: Ein Heft für Porsche-Fahrer, das über bloße Werbung hinausgehen sollte. Ein Magazin, das Fahrfreude anschaulich vermittelt, das die Porsche-Ästhetik erlebbar macht und das inhaltlich einen echten Mehrwert liefert. Jeder Porsche erzählt seine ganz eigene Geschichte, darüber waren sich die beiden kreativen Köpfe einig. Diese Geschichten weiterzugeben, das war schon bald ihr Ziel.

Das Konzept hatten sie zügig erarbeitet, doch fehlte noch ein treffender Titel. Nach tagelanger Namenssuche kam von Frankenberg der Schutzheilige der Autofahrer in den Sinn – und Christophorus war geboren. Zum Preis von einer Mark und Fünfzig, in einer Auflage von 4500 Stück, konnten Porsche-Freunde von nun an alle zwei Monate druckfrische Texte über die neueste Fahrzeugtechnik, rasanten Motorsport, die schönsten Fahrstrecken oder eleganten Lebenswandel genießen. Auch exklusive Einblicke, etwa hinter die Kulissen der Porsche-Entwicklung oder der Motorsportabteilung, gehören seit Beginn an zum Programm des Christophorus; treuen Lesern unvergessen dürfte auch das exklusive Interview mit Rolf Wütherich aus dem Jahr 1960 geblieben sein: Erstmals in Ausgabe 43 des Christophorus enthüllte der Motorsportmechaniker und Beifahrer im silbernen 550 Spyder die Wahrheit hinter dem tragischen Unfall der Schauspielerlegende James Dean.

Christophorus im Wandel der Zeit

Die Grundidee hat sich über die Jahre nicht geändert – wohl aber die Rahmenbedingungen: Schon ab dem 18. Heft im Jahr 1956 stellte von Frankenberg der deutschen Ausgabe eine englischsprachige Version zur Seite. Heute erscheint der Christophorus in zehn Sprachen: außer auf Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Ausgewählte Artikel werden auch sukzessive im zweiwöchigen Rhythmus online im Porsche Newsroom veröffentlicht: Autoliebhaber können hier beispielsweise exklusive Interviews, spannende Einblicke in das Porsche-Entwicklungszentrum oder bedeutende Kapitel aus der Porsche-Historik frei zugänglich nachlesen.

Mit einer Gesamtauflage von 500 000 Heften erreicht Christophorus heute mehr Leser denn je. Porsche-Kunden erhalten die derzeit fünf jährlichen Ausgaben des Magazins frei Haus, interessierte Porsche-Freunde beziehen das Jahresabonnement zum Preis von 30 Euro. Die Modellpalette von Porsche hat sich seit der ersten Ausgabe 1952 freilich um ein Vielfaches erweitert, die Seitenzahl des Magazins hat sich mehr als verdoppelt, der Druck ist noch hochwertiger, Typographie und Layout entsprechen den neuesten Standards. Doch im Wesen ist das Porsche-Magazin bis heute seinem ursprünglichen Ziel treu geblieben: die Ästhetik von Porsche in Bilder und Worte zu fassen.

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